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900 Tage in Auschwitz

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Wie ich überlebt habe? Ganz einfach: Jeden Tag ein Wunder. An manchen Tagen auch zwei.

Mordechai Papirblat erzählt im Tagebuchstil seine Erlebnisse in den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Er hat seine ganze Familie verloren und war nach dem Holocaust der einzige, der noch diesen besonderen Namen trug: Papirblat. »Mein Name ist ein Denkmal«, sagt er.

Mordechai Papirblat schildert die Menschenverachtung und Brutalität, die er als polnischer Jude in den Ghettos und Konzentrationslagern erleiden musste, die allgegenwärtige Angst und den permanenten Hunger, die Kälte, die Härte der Zwangsarbeit und die Willkür der SS-Männer und Kapos.

Doch er berichtet auch von Mitmenschlichkeit unter den Häftlingen oder bei spärlichen Kontakten mit Menschen ausserhalb der Lager. Beeindruckend sind sein enormer Lebenswille und die aus seinem jüdischen Glauben gewonnene Kraft.

Das Buch bezeugt die erschütternden Ausmasse, die Hass und Antisemitismus annehmen können. In Zeiten, in denen das Wissen um den Holocaust abnimmt, ist das Buch von Mordechai Papirblat wichtiger denn je.

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